Alter und Schönheit

Am 7. Juli 2013 um 14 Uhr gehen die schönsten Schiffe Duisburgs an den Start – Oldtimer aus Holz, die mindestens 25 Jahre alt sind.

Davon gibt es in den Duisburger Segelvereinen eine ganze Menge. Vor zwei Jahren entstand die Idee, diese Schmuckstücke einmal im Jahr gemeinsam auf’s Wasser zu bekommen. So waren die DSC-Classics geboren – eine Regatta nur für „Oldtimer“ im Rahmen von Duisburg Segelt.

Ein Fest für’s Auge, bei dem es jedoch auch sportlich zur Sache geht. Denn Ästhetik und Geschwindigkeit schließen sich beim Segeln keinesfalls aus. Die Sieger der beiden letzen Jahre segelten die Einhandjolle Finn Dinghy, die seit 1952 ununterbrochen olympisch gesegelt wird.

Doch auch andere Bootsklassen haben ihre Chance: Die Wertung erfolgt im Yardstick-Verfahren – das heißt, die gesegelten Zeiten werden mit einem Yardstick-Faktor verrechnet, der die unterschiedlichen Voraussetzungen der Boote ausgleicht. Es gewinnt also nicht das schnellste Boot – sondern der beste Skipper. Oder die beste Skipperin.

Seien Sie dabei, wenn es am Sonntag am Masurensee zum dritten Mal heißt: Bahn frei für schnelles Holz!

Duisburg Sailing Experience im DUYC

Schon an Ihren gelben Kappen kann man Sie gut erkennen. Die Duisburg Sailing Experience des Duisburger Yacht-Club e.V.. Eine Gruppe von jungen Seglern die einfach Spaß am Sport haben ohne sich den Zwängen des Regattazirkus zu unterwerfen. Miteinander statt gegeneinander auf dem Wasser, so das Motto der jungen Truppe.

Sei es der Duisburg Segelt Infostand am DUYC, die Mitbetreuung des Duisburger Firmen Sailing Cup in Bild und Ton oder das Schnuppersegeln. Im DUYC hat die Duisburg Sailing Experience seit Jahren Ihren festen Platz. Wer einen Flying Junior mal aus der Nähe kennen lernen möchte, oder die kniffeligen Fragen der Masuren Rallye lösen will, ist bei diesen Jungs und Mädels genau an der richtigen Stelle.

Besuchen Sie den DUYC am 6./7. Juli beim Tag der offenen Türe, die Duisburg Sailing Experience ist Ihr direkter Ansprechpartner.

Entspannt und sportlich segeln – Der Monarch

Man sieht sie fast täglich auf der Sechs-Seen-Platte: hübsche Jollen, nur ein Segel, im Segel symbolisch dargestellt eine blaue Krone mit zwei Zacken, darunter ein roter Balken: der Monarch. Diese Hubkiel-Jolle ist in Duisburg mit über 20 Booten vertreten und bildet damit nicht nur in Duisburg, sondern bundesweit die wohl größte Flotte dieser Klasse an einem Ort. 
Die Beliebtheit kommt nicht von ungefähr.
Der Monarch ist ein Einhand-Segelboot mit äußerst angenehmen Segeleigenschaften. Er ist sehr stabil, praktisch kentersicher und „gutmütig“ und lässt sich auch bei etwas stärkerem Wind noch gut beherrschen. Damit ist er sowohl bei denjenigen, die auf dem Boot Entspannung suchen, als auch bei denen, die es etwas sportlicher mögen, ohne dabei direkt Stress zu bekommen, sehr beliebt.

Angesprochen werden insbesondere diejenigen, die erst im leicht fortgeschrittenen Alter ihren Segelschein gemacht haben und ein stabiles Boot bevorzugen oder diejenigen, die z.B. aus beruflichen Gründen nach dem Erwerb des Segelscheins zunächst keine Zeit für ihr Hobby hatten und nach Jahren wieder einsteigen wollen. Auch für diejenigen, die ein Boot alleine segeln wollen oder müssen, bietet sich der Monarch an. 
Natürlich kann man den Monarch neu erwerben, es gibt aber auch immer ein Angebot an guten gebrauchten Booten, die durchaus finanzierbar sind.


Nähere Informationen geben die Monarch-Obleute der Segelclubs oder die Monarch-Klassenvereinigung: www.monarch-segeln.de. Übrigens: ansehen kann man sich den Monarch auch: z.B. bei „Duisburg segelt“ (5. bis 7. Juli 2013) im DKSC am Strohweg in Duisburg-Wedau.

Schulcupkampagne

Wir alle wissen, wie schwierig es ist, junge Leute ans Segeln heranzuführen. Die verlängerten Schulzeiten und die vielen Alternativmöglichkeiten, die die Jugend heutzutage hat, sind da nicht förderlich. Schüler eines Berufskollegs sind, wegen der zusätzlichen Verpflichtungen gegenüber den Ausbildungsbetrieben oder den starken Belastungen durch die speziellen Leistungskurse im Vollzeitbereich, besonders schwer zu gewinnen. Trotzdem gelingt es immer wieder begeisterten Seglern, Menschen für unseren Sport zu begeistern.

Am Baldeneysee trainiert seit Anfang Mai eine Gruppe des Berufskollegs West der Stadt Essen unter Leitung des Pädagogen Joachim Schmidt. Unterstützt wird er von seiner Kollegin Gabi Klasen und deren Mann, sowie vom ortsansässigen Segelclub EKSG, wo man die „base“ aufgeschlagen hat, wie der Americascupper sagen würde Trainiert wird immer donnerstags, ob Sonnenschein oder Regen – in diesem Mai hat es donnerstags zumindest nicht geschneit. Schmidt hat sich am See eine H-Jolle, die in diesem Jahr ansonsten nicht genutzt wird, ausgeliehen. Als Sparringspartner dient Klasens Schwertzugvogel. Die Segeltheorie wird im nächsten Winter vermittelt. Wichtig ist erst einmal die Jugendlichen für den Sport zu gewinnen. Learning by doing eben – Handlungsorientiertes Lernen – ganz moderne Pädagogik.

In den zwei Monaten bis zum Regattatag am 8. Juli werden die Schüler genügend Handgriffe gelernt haben um sich wacker zu schlagen. Joachim Schmidt ist schließlich auch mit an Bord des Yngling, auf dem die Regatten auf der Duisburger Sechs Seen Platte ausgetragen werden. Man möchte einen achtbaren Platz erreichen, jedoch das wichtigste ist, das wieder ein paar Jugendliche unseren Sport kennenlernen konnten. Vielleicht bleibt ja der ein oder andere dem EKSG oder dieser wunderbaren Freizeitbeschäftigung verbunden.

Ulrich Haase – schuleundverein@svnrw.org

Geocaching bei Duisburg Segelt

Duisburg Segelt 2013 startet auch in diesem Jahr durch mit völlig neuen Themen, so verbinden wir in diesem Jahr erstmalig unsere Veranstaltung mit einem Geocach. Und damit es richtig aufregend wird nicht nur mit einem, sodern direkt mit einem „Multi“. Also macht Euch auf die Socken aber denkt an die „Muggels“! Das Cach wird exklusiv erst ab dem 6.7.2013 zu finden sein. Nach der Veranstaltung lassen wir es natürlich wo es ist. Wir freuen uns auf Euch.

Was ist eigentlich Geocaching?

Geocaching ([‚dʒiːoʊ̯kæʃɪŋ] oder [‚geːokɛʃɪŋ], von griechisch γῆ, gē „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“), auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Geocaches“ [‚geːokɛʃs], kurz „Caches“ [kɛʃs]) werden anhand geografischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Mit genauen Landkarten ist auch die Suche ohne GPS-Empfänger möglich.

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Der Besucher kann sich in ein Logbuch eintragen, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund kann im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt werden. So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker oder „Owner“ (englisch für „Eigentümer“) – die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen. Wesentlich beim gesamten Such- und Tauschvorgang ist, dass von anderen anwesenden Personen das Vorhaben nicht erkannt wird und so der Cache Uneingeweihten verborgen bleibt. (Text Quelle: Wikipedia)

UPDATE 01.07.2013: Aus technischen Gründen können wir leider bei unserem ersten Versuch doch nur einen „traditional Cache“ bereit legen. Wir hoffen Ihr habt auch daran viel Spass. Es wartet ein kleines Geschenk auf Euch. (Das Cache bleibt bestehen, das Geschenk gilt nur an den Veranstaltungstagen 6./7. Juli 2013.)