So war „Duisburg segelt“ 2014

Vom 24. – 26. Mai 2014 fanden zum sechsten Mal die Duisburger Segeltage statt. Los ging es am Samstag mit der Eröffnungsfeier beim diesjährigen Gastgeber, dem DSC. Duisburg segelt ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der drei Segelvereine an der Sechs-Seen-Platte: Duisburger Kanu- und Segelclub (DKSC), Duisburger Segel-Club (DSC) und Duisburger Yacht-Club (DUYC). Nach Grußworten der Vorsitzenden des Seglerverbands Nordrhein-Westfalen (SVNRW) Mona Küppers und des DSC-Vorsitzenden Wolfgang Wuttke sorgten Live-Musik, Speis und Trank für eine entspannte Atmosphäre der Begegnung unter Seglern. Einige waren schon in sportlicher Montur erschienen, denn direkt im Anschluss startete ein erster sportlicher Höhepunkt der Segeltage, die Meisterschaft der Stadtmeister:

Die Vereine hatten vier Kielzugvögel bereitgestellt, um in Mini-Fleetraces mit Vorläufen und Finalläufen den Besten der Besten zu ermitteln. Das waren schließlich die 470er-Stadtmeister Imke Brockerhoff und Mathias Weidenbach vom Duisburger Yacht Club (DUYC). Platz 2 ging an Holger Urbaczka und Kai Morwinski, WSVRh, als Vertreter der Yngling-Klasse. Platz 3 ersegelten sich Frank Schumacher (DSC) und Vorschoterin Hildegard Lax (DUYC), Stadtmeister im Kielzugvogel.

Nicht nur Regatta, auch Romantik hatten die Duisburger Segeltage zu bieten. Am Samstagabend kreisten über 20 Boote zur Lampionfahrt über den See. Eingeladen hatte der DKSC. Es war vor der rot untergehenden Sonne ein traumhaftes Bild, die mit Lampions und Lichterketten geschmückten Segelboote zu sehen.

„Duisburg segelt“ verbindet Tage der Offenen Tür mit einem konzentrierten Regattaprogramm: Vier Regatten am Wochenende, dazu am Montag der Schul-Cup des SVNRW. Den Seglerinnen und Seglern wird damit ein besonderer Rahmen für ihre Regatten geboten und den Besuchern die Möglichkeit, Segeln in allen seinen Facetten – vom entspannten Freizeitvergnügen bis zum Wettkampfsport – kennenzulernen.

Sonntag und Montag ging das Regattaprogramm weiter: Der Firmen-Sailing-Cup und der Schul-Cup wurden ebenfalls als Mini-Fleetraces mit den Kielzugvögeln ausgetragen. Zum Opti-Cup erschien der Segelnachwuchs, während zu den DSC-Classics die „Oldies“ am Start waren – bei den Schiffen, wohlgemerkt. Denn startberechtigt waren nur Boote, die mindestens 25 Jahre alt und aus Holz gebaut sind. Auch dieses Jahr waren wieder viele Gäste und Freunde der Segler gekommen, um das Bild der hölzernen Schönheiten, die sich bei etwas zu leichtem Wind umso majestätischer übers Wasser schoben, zu genießen – stilecht begleitet von einer Dixieland-Band.

Überhaupt das „Landprogramm“: Es ist ein ebenso wichtiger Bestandteil von „Duisburg segelt“ wie die Regatten. Seilerei, Wackelopti und maritimer Trödelmarkt waren Anziehungspunkte für groß und klein. Viele Gäste nutzten die Chance, sich von den Vereinsmitgliedern aus erster Hand übers Segeln im Allgemeinen und in Duisburg im Besonderen informieren zu lassen. Zwar hätten sich die Vereine einen noch größeren Publikumszuspruch vorstellen können, doch alle stellten erfreut fest, dass die meisten Besucher gezielt kamen, um sich näher mit dem Segeln zu befassen. So drehten sie in der Obhut erfahrener Skipper manche Runde über den See, und sicher werden viele von ihnen nicht das letzte Mal hier gewesen sein.

Fazit der Vereine: Eine gelungene, mit viel Engagement vorbereitete und durchgeführte Veranstaltung. Fortsetzung folgt – vielleicht mit neuen Akzenten! Die Veranstalter danken insbesondere auch den Sponsoren: König Pilsener, Sparkasse Duisburg, Frische-Kontor, Knoten-Floh, E & W Yachting, shipshop, Pudell und Partner, Brockerhoff-Geiser und Boys & Girls Fotografie. Ohne ihre Unterstützung wäre dieser Event nicht möglich gewesen!

Die weiteren Ergebnisse

Firmen-Cup:

Platz 1 Rechtsanwälte Brockerhoff & Geiser, Steuerfrau Imke Brockerhoff

Souveräner Sieg mit vier ersten Plätzen!

Platz 2 NEMOS GmbH, Steuermann Jan Peckolt, Olympia-Dritter 2008 im 49er

Platz 3 RESTEK corporation, Steuermann Dr. Hansjörg Majer

Opti-Cup:

Platz 1 Gerrit Wegmann (DUYC)

Platz 2 Simon Wagner (DSC)

Platz 3 Maike Böving (DSC)

DSC-Classics:

Wettfahrtmodus: Yardstick-Regatta.  13 Teilnehmer am Start, alle von den vier Vereinen an der Sechs-Seen-Platte.

Platz 1 Kai Kemmling, DSC; amtierender Deutscher Meister im Matchrace, auf einem Finn Dinghy Baujahr 1958.

Platz 2 Jan-Hinrich Dehnen (Steuermann), Luisa Bergschmidt (Vorschoterin), DSC, auf einer H-Jolle Baujahr 1989

Platz 3 Klaus Lindemann, DSC, Finn-Dinghy Baujahr 1957

SVNRW Schulcups:

Segler:

Platz 1 Liebfrauenschule Geldern mit der Piratseglerin Leonie Mandel am Ruder

Platz 2 Nünning Realschule aus Borken (mit Jan Fedge, der zusammen mit Udo Optenhögel für den SVNRW die ersten 13 Schulcups in Essen organisiert hatte)

Platz 3 Bischöfliche Maria Montessori Gesamtschule aus Krefeld

Surfer: Es gewann das Otto Hahn Gymnasium aus Dinslaken mit Niklas Kleine und Tomm Wandel.

Mit 72 Jahren ist sie der Oldtimer unter den Klassikern – die BM „Seegans“ von Familie Böving.

Duisburg segelte – auch am Toepper in Rumeln

Duisburg: Toeppersee | Unter dem Motto „Duisburg segelt“ veranstaltete die Wassersportgemeinschaft Rumeln-Kaldenhausen (WRK) am vergangenen Wochenende sein Sommerfest inklusiver vereinsinterner Regatta, wo sich alle vorhandenen Bootsklassen messen konnten. Auch dabei in diesem Jahr die Optimisten-Gruppe, die zurzeit aus 8 Kindern besteht und erst vor kurzem mit ihrer Ausbildung begann.

Somit war es am letzten Wochenende soweit! Bei herrlichem Sonnenschein und Windstärken um 1-2 Beaufort wurde ausnahmsweise schon um 13.00 Uhr der vorgezogene WRK – Opti – Cup gestartet – unter der Regie von Markus Stessun. Der Kurs war als Up and Down –Kurs direkt vor der Zuschauertribüne am Clubhaus ausgelegt, von wo aus auch zusätzliche Gäste, die im Rahmen der Aktion „Duisburg segelt “gekommen waren , das Geschehen verfolgten. Nach dem obligatorischen Startschuss gelang der Start sofort, obwohl es für all 8 Optimistensegler die erste Regatta war, nach ihrem diesjährigen Vorbereitungskurs. Die Befürchtung, die Startlinie verfrüht zu überqueren, war bei allen acht Teilnehmern noch sehr ausgeprägt ! Luana Bialon war als erste an der Luvtonne und führte das Feld an. Sie baute auch ihren Vorsprung aus, segelte vor dem Ende der zweiten Runde jedoch in eine Flautenzone an der Insel und wurde dadurch von Dörte Schmidt nach der letzten Leetonne und kurz vor dem Ziel noch abgefangen. In einem zweiten Lauf wurde mit etwas mehr Wind anfangs gestartet, und es wurde nur eine Runde gesegelt, wobei sich das Optimistenfeld doch weit auseinander zog. Hier gelangte Dörte Schmidt vom Start weg in die erste Position – und das auch bis ins Ziel. Sie wurde damit die Gewinnerin des WRK OPTI CUPS 2013, der nach langer Zeit im Rahmen des Sommerfestes endlich mal wieder ausgetragen wurde. Die weiteren Plätze belegten: Luna Bialon (2), Jonas Handschuh(3), Chiara Bialon(4), Simon Dankert(5), Nadine Doff-Sutta(6), Nikolei Bürger (7) und Philip Niedzwiedz(8).

Tilo Mertens als Regattaleiter konnte um 15.30 h endlich seinen Kurs um die Insel auslegen und das Gesamtfeld der traditionellen WRK Segler starten. Viele Unmutsrufe gab es wieder bei einer kurzen Startlinie, die leichte Karambolagen zwischen Finns, Lasern und besonders mit den Zugvögeln verursachten. Ruhe war erst eingekehrt nachdem sich das Feld auseinander gezogen hatte. Vom Start weg führten Dirk Michalke und Uwe Horstmann im Schwertzugvogel. Sie bauten bei dem ersten Kurs sofort ihre Führung aus und ließen sich den ersten Platz nicht mehr nehmen. Der zweite Lauf wurde mit einem vergrößerten Kurs gestartet und es ergab sich ein ähnliches Bild, da Dirk Michalke und Uwe Horstmann sich wieder absetzten und erneut gewannen. Am Sonntag wurde gegen 11.30 h gestartet, wobei es wieder herrlich sonnig war und der Wind sich langsam aufbaute. Die Spitzencrew des Vortages hatte allerdings hier alle Hände voll zu tun, um die stetigen Angriffe der Mannschaft Wolle Nawroth und Ellen Rohpeter abzuwehren. Nur mit einem trickreichen Anluven an der letzten Tonne gelang es ihnen erneut ihren ersten Platz wieder zu sichern. Gesamtsieger – auch mit Yardstickwertung – wurden damit Dirk Michalke und Uwe Horstmann vor dem Finnsegler Ego Zopf und dem Laserexperten Benjamin Auerbach (3). Platz 4 war für Herbert Sondermann im Finn und darauf folgte die Schwertzugvogeltruppe
Wolfgang Nawroth /Ellen Rohpeter (5), Jens Liebheim /Michael Hagmanns (6), Andreas Demond / Jan Rohpeter (7) und auf Platz 8 der Lasersegler Lars Kruse .

Während sich die Zuschauer bei Kaffee und Kuchen daran erfreuten, sich das Match ohne eigene Betätigung anschauen zu können, reizte auch eine Ambiente-Trauung zum Zuschauen. Ganz leger im „Hawai-Outfit“, was vorzüglich zu diesem herrlichen Wetter passte, gaben sich zwei Menschen das Ja-Wort. Der Tag klang am Samstagabend mit einer zünftigen Party mit Gegrillten und Flüssigem aus. Den Backschaftern und allen Helfern gebührt ein dickes Dankeschön.

Text: Ingrid Lenders / Jan Rohpeter / Fotos: Ingrid Lenders

Jugend im Verein

Auch in diesem Jahr leistete die Breitensport-Gruppe des Duisburger Yachtclubs, die „Duisburg Sailing Experience“ mit Ihrem Auftritt einen kleinen Beitrag zum Erfolg der „Duisburger Segeltage“. Am Samstag und Sonntag betreuten die Jugendlichen aus ihrer chilligen Sofa-Launch heraus die Besucher des Duisburger Yachtclubs, indem sie den Info-Stand betrieben, die Rätselrater der Masuren-Ralley betreuten und den Schnuppersegel-Betrieb mit den Clubeigenen Kielzugvögeln möglich machten. Dass daneben für Jugendliche und Kinder der „Norbert“, unser vereinseigenes Treetboot für viel Spaß sorgte, versteht sich von selbst.

Trotz der warmen Witterung und der Tatsache, dass der Badespaß immer sehr verlockend nah winkte, standen immer ausreichend Jugendliche, gekleidet in Ihren der Erkennung dienenden Poloshirts und gelben Kappen, zur Verfügung, um Segelneulingen oder aber auch alten Segelhasen ohne Heimat als Schiffsführer auf den Schuppersegel-Booten zur Seite zu stehen. Daneben wurden quasi in vivio die Erinnerungspreise (ein Mannschaftsbild hinter Glas) für die Segler des „Firmencups“ erzeugt und bereitgestellt. Dazu wurde in der „Jugend-Launch“ eigens ein Photostudio mit semiprofessioneller Kamera, Drucker und Laptop aufgebaut.

Am Samstag übernahmen die Jugendlichen zudem den Wasser-Shuttle-Service für die Segler des „Stadtmeister-Cups“. Selber beteiligten sie sich sowohl am Firmen-Cup, als auch an den „Classic“ und im blauen Band, mit teilweise tollen Ergebnissen.

Dass so ganz nebenbei auch noch Pressetermine absolviert wurden, Einsatzgespräche zur Durchführung der Segel-Projektwoche des Steinbart-Gymnasiums, die an unserem Verein durch eben jene Jugendlichen betreut werden soll, abgehalten wurden, gehört zu dem außergewöhnlichen Engagement der Truppe dazu.

Alles in Allem war diese Veranstaltung wieder ein voller Erfolg, wie man den Äußerungen sowohl der „Offiziellen“ des Vereins und der Ausrichter, als auchh den Kommentaren der Gäste entnehmen konnte.

Jazz Frühshoppen im DKSC

Am Sonntag den 07. Juli 2013 von 11 – 13 Uhr läd der DKSC zum Jazz Frühshoppen ein.

Mit der Dixie & Swing Band „Funky Butt“ leuten wir den zweiten Tag von Duisburg Segelt 2013 ein. Dazu kann natürlich wieder Schnuppersegeln und Kanufahren ausprobiert werden. Weiterhin haben wir an unserem und den Infoständen in den anderen Clubs für Sie die Möglichkeit bei der Masuren-Rallye einen Segelschein Lehrgang zu gewinnen. Schauen Sie doch mal vorbei.

Töppersee: Sommerfest und Regatta bei der WRK

Sommerfest und Regatta bei der WRK am Samstag 06.07.2013 – Beginn 14.00 Uhr und Ende Sonntag 07.07.2013 ca.17.00 Uhr

Im Rahmen der 5. Duisburger Segeltage – die an und auf allen bekannten Duisburger Seen an diesem Wochenende stattfinden, ist auch die Wassersportgemeinschaft Rumeln Kaldenhausen (WRK) mit von der Partie und lässt es sausen. Ihr diesjähriges Sommerfest wurde daher speziell mit diesem Termin kombiniert und es wird auf dem vereinseigenen Clubgelände am Borgschenweg 11a gefeiert. Segelbegeisterte Gäste sind daher nicht nur an der Duisburger Sechs-Seen–Platte sondern auch hier zum „Schnuppern“ und Informieren willkommen.

Regattastart von allen speziell auf dem Töppersee vertretenen Bootsklassen ist um 15.00h, wobei die Siegerermittlung nach Yardstick erfolgt, d.h.: es wird nach ermittelter Zeit beim Zieleinlauf und Umrechnung mit dem speziellen Bootsfaktor gewertet. Falls es die Wetterlage und Teilnehmerzahl zulassen, wird in einer Vorregatta auch unseren Jüngsten in der Bootsklasse „Optimist“ ein Start um 13.00h ermöglicht.

Wenn es diesmal wohl nicht zu einer Bootstaufe kommt, so steht doch jetzt die „Taufe“ der Cocktailbar an, die im Rahmen der traditionellen Baulust der „Werktätigen“ in der WRK in den Hang am Clubgebäude eingegraben und als Grillplatz mit Karibik Ambiente versehen wurde.

Jan Rohpeter (Pressewart der WRK)